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Naturconexión
Los caballos Troya y Pferdinand en el terreno de Naturconexión
  • Prozess
  • Success story

Naturconexión – Wie wir Troya und Pferdinand aufgenommen haben

2 Min. Lesezeit

Tiere sind unsere Mitbewohner auf diesem Planeten. Manche von ihnen, Hunde und Katzen etwa, schließen wir ins Herz und holen sie zu uns nach Hause. Gleichzeitig essen wir andere – Hühner, Schweine, Rinder – und nennen sie Nutztiere. Ist das ein Widerspruch? Nicht zwangsläufig, wenn man bedenkt, dass auch Pflanzen Lebewesen sind und wir uns ebenfalls von ihnen ernähren. Leben und Tod hängen zusammen. Ein weiser Mensch sagte mir einmal: «Die Toten ernähren die Lebenden.» Das hat mit dem Respekt zu tun, den wir allen Tieren, Pflanzen und Lebewesen schulden.

Tierquälerei

In der heutigen Fleischwirtschaft jedoch – deren Endprodukt wir meist nur als abgepacktes Stück Fleisch im Supermarkt sehen – ist dieser Respekt vollständig verloren gegangen. Oft essen wir, ohne es zu wissen und ohne es zu wollen, Fleisch von Tieren, die in der Massenproduktion schwer gelitten haben. Diese Fleischmaschinerie, einzig vom Gewinn getrieben, hat unsere Empfindsamkeit durch Produkte ersetzt, die uns vom Tier als fühlendem Wesen völlig entfernen. Wer Tiere leiden lässt, tut das meist außerhalb unseres Blickfelds, aber es geschieht Tag für Tag.

Das Wunder einer Rettung

Zum Glück geschieht hin und wieder das Wunder: Solche Fälle kommen ans Licht und die leidenden Tiere werden gerettet. So war es auch in unserer Geschichte, als die Stadtverwaltung von Fusagasugá einen Lastwagen mit Pferden und Maultieren beschlagnahmte, die völlig vernachlässigt und unterernährt waren, und mit der mühsamen Arbeit begann, sie wieder aufzupäppeln. Als wir davon erfuhren, boten wir an, eines der Pferde aufzunehmen. Eigentlich war es etwas früh: Wir hatten noch keinen Stall und keinen Platz für sie eingeplant. Trotzdem erledigten wir die Formalitäten mit der Stadt und begannen sofort mit dem Bau des Stalls.

Die Stiftung Naturconexión hilft

Als wir das Pferd zwei Monate später abholten, erlebten wir eine Überraschung: Die Stute war trächtig gewesen und hatte ein Fohlen zur Welt gebracht. Über Nacht hatten wir zwei Pferde. Wir nannten die Mutter Troya und das Fohlen Pferdinand – ein Wortspiel aus «Pferd» und dem Namen Ferdinand. Beide Tiere wurden von den örtlichen Tierärzten versorgt, doch es fehlte erheblich an Medikamenten. Deshalb beschloss unsere Stiftung Naturconexión, die nötigen Arzneien für die Behandlung der übrigen 16 geretteten Pferde zu spenden.

Zwei glückliche Pferde

Heute sind beide Pferde bei uns, zufrieden in ihrem Stall und auf ihrer kleinen Weide auf der Finca. Frisches Wasser und Heu stehen ihnen immer zur Verfügung. Wegen der Misshandlungen bei ihren früheren Besitzern sind sie allerdings noch unsicher und schreckhaft. Es wird einige Wochen dauern, bis wir ihr Vertrauen ganz gewonnen haben. Trotzdem erfüllt es uns mit Freude, ihnen auf unserer Finca ein besseres und würdiges Leben bieten zu können.

Wir hatten die Gelegenheit, ihr Leben zu verändern, und haben keine Sekunde gezögert. Wir danken der Stadtverwaltung von Fusagasugá von Herzen für ihre Zusammenarbeit.

Alexander F. Eckmann

Mitgründer

Fotos aus dem Prozess

  • Schritt für Schritt: Troyas Vertrauen nach ihrer Rettung gewinnen
    Schritt für Schritt: Troyas Vertrauen nach ihrer Rettung gewinnen
  • Ein Leben in Würde: frisches Wasser, Weide und viel Zuwendung
    Ein Leben in Würde: frisches Wasser, Weide und viel Zuwendung
  • Gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Fusagasugá für den Schutz unserer Pferde
    Gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Fusagasugá für den Schutz unserer Pferde
  • Pferdinand in seinem neuen Zuhause. Unsere Stiftung Naturconexión setzt sich für den Tierschutz ein
    Pferdinand in seinem neuen Zuhause. Unsere Stiftung Naturconexión setzt sich für den Tierschutz ein
  • Der Beginn eines neuen Lebens: Troya und Pferdinand in Sicherheit auf der Finca
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